Irrwege der Energieerzeugung (Ist Nachhaltigkeit möglich oder doch nur ein Hirngespinst?)

Unsere Ressourcen sind beschränkt. Darüber müssen wir nicht reden. Das sollte jedem wohl klar sein. Unser Energiehunger steigt mit der wachsenden Erdbevölkerung schneller und wächst weiter. Mehr Menschen = mehr Energie wird benötigt. Ich schenke hier der Energiegewinnung aus Atomkraft, Kohle und anderen fossilen Brennstoffen mal keine Beachtung, da ich voraussetze, das sich jeder im Klaren ist das der Weg in einer Sackgasse endet.

Fangen wir mal ganz einfach bei der Windenergie an. Der Wind ist da und kann uns unseren Strom liefern. Kostenlos, durch die Erdrotation und Sonneneinstrahlung von unserem Planeten geliefert. fast immer da und abhängig von der Windgeschwindigkeit, zuverlässig. Überlegt man etwas weiter, findet man aber leider auch Wasser im Wein. Um die Windenergie erzeugen zu können sind erst mal Rohstoffe nötig. Windräder produzieren sich nun mal nicht selbst.

Dazu werden Metalle gebraucht. Stahl, Kupfer, u.s.w. Der Transport kostet Geld und weitere Rohstoffe. Dafür liefern sie im Anschluss jahrelang Strom. Nun stellen die Firmen und Stromanbieter die Windräder aus Kostengründen auf Neodym Magnete um, um eine komplette Baugruppe einzusparen.

Diese Magnete haben gegenüber Ferritmagneten den Vorteil bedeutend stärker zu sein, und somit auch mehr Leistung zu bringen. Ein großer Nachteil besteht darin, das diese leistungsstarken Magnete, ebenso die Ferritmagnete, im Laufe der Zeit ihre magnetischen Eigenschaften verlieren und und schwächer werden. Ein weiterer Nachteil, und zwar der gravierendere ist, das die Neodym Magnete aus seltenen Erden bestehen. Und die Gewinnung ist nicht umweltschonend. Das Gegenteil ist der Fall.

Es gehört schon einiges an Unwissenheit dazu über diese Art der Energiegewinnung zu jubeln. https://www.youtube.com/watch?v=gcP2Afp7xnE

Da stellt sich natürlich auch die Frage ob man diese gefährlichen Substanzen auch recyceln kann. http://recyclingportal.eu/Archive/28247 

Das heißt mal wieder, der technische Fortschritt wird dem Profitdenken untergeordnet, und die Umwelt leidet unter der so sauberen Energie. Die Entwicklung der Brennstoffzelle steckt noch überwiegend in den Kinderschuhen und braucht das seltene Element PlatinEs bleibt zu hoffen das durch den Kostendruck eine günstige Lösung gefunden wird. Aber wir wissen das Profitgier jede positive Entwicklung ins Gegenteil steuern kann.

Dann kommen wir von der Profitgier mal auf ein Thema das vor einiger Zeit noch in die esoterische Ecke gedrängt wurde. Früher fälschlicher Weise als „Kalte Fusion“ bezeichnet, nennt man es heute „Low-Energy-Nuclear-Reaction“. Der Begriff kalte Fusion war irreführend, und löste bei den meisten Wissenschaftlern eine, dauerhaft, strukturelle Denkblockade aus, nach dem Motto „Gibt es nicht weil geht nicht“ Und doch befassen sich mittlerweile einige Firmen und Universitätsprofessoren mit dem Thema. Darunter befinden sich einige namhafte Firmen. U.a. Airbus, Mitsubishi und die Nasa. http://coldreaction.net/lenr-patenteundgutachten.html

https://www.berliner-zeitung.de/wissen/geniale-energiequelle-die-kalte-fusion-kann-bald-kommerziell-genutzt-werden-26992574

Das heißt aber nicht das die Techniken auch zur Anwendung kommen. Patente kann man auch zur Anmeldung bringen wenn Dinge nicht funktionieren. Aber es sieht so aus das messbare Ergebnisse geliefert werden. Auch wenn noch viele Wissenschaftler der Sache skeptisch gegenüberstehen. Das hat einen banalen Grund. Man kann nicht erklären was und wie genau geschieht. So lange wie keine gesicherten Hypothesen über die Prozesse bestehen, wird sich kein Professor weit aus den Fenster lehnen und seinen Ruf riskieren. Zumal sich Wikipedia langsam zur absoluten Wahrheitsinstanz“ entwickelt hat. https://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/die-dunkle-seite-der-wikipedia

Ein Beispiel ist Wikipediaopfer Andrea Rossi: Zitat wikipedia:

Andrea Rossi (* 3. Juni 1950) ist ein italienischer Erfinder und Unternehmer[1] sowie verurteilter Betrüger.[2] Er ist Erfinder des Energie-Katalysators (auch E-Cat), den er als Kernfusionsreaktor für kalte Fusion vorstellte.[3]

Er behauptete, ein Verfahren erfunden zu haben, um organische Abfälle in Öl zu verwandeln. 1978 gründete er zu diesem Zweck die Firma Petroldragon. In den frühen 1990er Jahren wurde die Firma aufgelöst und Rossi auf Grund unerlaubter Entsorgung von Giftstoffen sowie Steuerhinterziehung verurteilt.[2]

https://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Rossi_(Unternehmer)

Oja. Das ehemalige Nachrichtenmagazin schlägt mal wieder ordentlich einen drauf, weil sich ein „Nichtjournalist“ aus  Bequemlichkeit das Recherchieren  erspart hat. http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kernfusion-was-wurde-eigentlich-aus-herrn-rossis-wunderreaktor-a-1003850.html.

Dabei kann man das Ganze auch aus einem anderen Licht betrachten. https://www.zeit.de/1982/19/muellkippe-als-oelquelle Und in wie weit mafiöse Strukturen in Italien eine Rolle spielten? Wer weiß. Die Entwicklung scheint spannend zu sein auch wenn sich das Ganze in Schall und Rauch auflösen sollte.

Und wer erinnert sich an den jahrelangen Streit zwischen Nicola Tesla und Thomas Alva Edison? Die Jahrelange Schmutzkampange Edisons ging ja dann doch nach hinten los,

http://www.spiegel.de/einestages/erfinder-nikola-tesla-meister-der-blitze-a-951294.html

Tausende behaupten das gewisse Dinge einfach nicht funktionieren können. Und irgendein Trottel macht es trotzdem und beweist das Gegenteil.  https://www.youtube.com/watch?v=CBAVGg_BNAQ

Damals war die Technik noch nicht so weit. Doch wie sieht es heute aus?

Nun sind wir im Bereich der Verschwörungstheorien angelangt und widmen uns ketzerisch dem Märchen der freien Energie. Insbesondere dem Magnetmotor. Was spricht gegen ein Funktionieren des Magnetmotors? Da wäre einmal die Physik. Beispiel: Der Energieerhaltungssatz. Ich gehe mal als Nichtphysiker auch nicht darauf ein und bemühe mal das „Wahrheitsorakel“ Wikipediahttps://de.wikipedia.org/wiki/Energieerhaltungssatz

Doch bei Youtube gibt es unzählige Videos die augenscheinlich funktionierende Magnetmotoren zeigen. Ich kann Euch versichern das es tatsächlich unwahrscheinlich  ist  auf einen funktionierenden Magnetmotor zu stoßen. Bei Drähten im Bild ist mit Sicherheit eine externe Stromquelle vorhanden. Sind keine Drähte zu sehen stellt sich die Frage nach anderen Tricksereien. Es werden ganze Spielfilme nachvertont. Daher gibt es auch keine Schwierigkeit das Geräusch eines Druckluftkompressors im Nirvana verschwinden zu lassen. Im übrigen sind Videoschleifen sind auch sehr beliebt.

Und bei vielen Videos finden sich dann Links zu diversen Bauanleitungen, natürlich gegen Geld, von denen man getrost die Finger lassen kann.

Und trotzdem hält sich das Märchen standhaft aufrecht.

Da ist zum Beispiel der Glaube.Viele glauben an Gott, und manche glauben an verschiedene Verschwörungstheorien. Nichts ist bewiesen, doch der Glaube ist stark. Der deutsche Erfinder Friedrich Lüling hat sich, seinen Angaben nach einen funktionierenden Magnetmotor patentieren lassen. Hat er betrogen? War es Scharlatanerie?

Er behauptet die magnetische Wirkung abschirmen zu können. Nun wissen wir aber das das nicht so einfach ist. Magnetismus dringt durch alle Materialien. Auch durch Eisen. Doch das magnetische Feld verliert sich etwas in dem Material. 

Ich habe das mal selbst ausprobiert. Da scheint was dran zu sein. Siehe hier:  https://www.youtube.com/watch?v=gHuStvUd4yQ

Hatte Lüling Recht? War es doch kein Betrug?

Ich persönlich wage keine Berwertung darüber abzugeben, denn ein gewisses Maß an Skepsis ist bei allen Dingen angebracht. Nun wittern viele eine Verschwörung, weil man in Deutschland keinen Magnetmotor mehr patentieren lassen kann. Nein, es ist keine Verschwörung, sondern Stand der Technik. Was patentiert wurde kann man nicht erneut patentieren lassen. Das Patent wird abgelehnt. Punkt.

Ob es funktioniert oder nicht spielt dabei keine Rolle. Und wenn es tatsächlich funktioniert ist es aber aus der Sicht von Energiekonzernen verständlich, diese Technik zu ignorieren und möglichst in den Bereich der unseriösen Wissenschaft zu drängen. Niemand würde mehr Strom aus der Steckdose ziehen, da jeder evtl. einen Generator im Keller stehen hätte. Und ein Generator im Kofferraum würde glatt den Benzintank ersetzen. Nicht auszudenken was passiert wenn unsere letzten Ölreserven im Untergrund vergammeln. Die Umwelt müsste sich nicht mehr mit giftigen Abgasen und Feinstäuben verseuchen lassen. Abermilliarden Verluste für die Energiekonzerne wären die Folge und der Verlust von Millionen Arbeitsplätzen. Noch mal tief durchatmen.

Die Umwelt würde zudem mit dem Abbau von seltenen Erden extrem belastet. Wollen wir das wirklich? Ein unterhöltes China? Oder eine Finanzkrise biblischen Ausmaßes? Nein, oder?

Wir glauben erst mal nichts. Nicht dem, der am lautesten lügt. Nicht dem, der aus Unwissenheit von seiner eigenen Wahrheit überzeugt ist. Nein! Warten wir auf den Trottel, der aus Wissbegierigkeit, und allen Skeptikern zum Trotz, Dinge einfach macht.

Text: K. Gottschlich

 

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