In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU hinter verschlossenen Türen über ein Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll.

Der Verbraucherschutz wird durch dieses Abkommen völlig ausgehebelt, und wir werden schleichend unserer demokratischen Kontrollmechanismen, sofern sie noch funktionieren, beraubt.
Es sind dazu noch „geheime“ Verhandlungen die massiv die Rechte der Bürger in Europa bedrohen.

Da für chemische Stoffe und Zusätze in der EU strenge Grenzwerte gelten, kann man relativ sicher sein das man für sein Geld weitestgehend vor zu hohen Schadstoffbelastungen sicher ist.
In den USA gibt es aber keine unabhängigen Kontrollinstanzen, denn die Kontrolle wird den Herstellern überlassen, und die Hersteller verlassen sich dort auf sog. „Erfahrungswerte“.
Wenn wir uns mal die Selbstkontrolle bei den Banken in Erinnerung rufen, weckt das kein gutes Gefühl.

Demnach scheint die Mafia ein harmloses Meerschweinchen zu sein. Geldgier und Selbstkontrolle ist eine Gleichung die nicht aufgeht.
Und Monsanto ist wieder mittendrin. Wie sollte es auch anders sein.

Gefährliche Geheimnisse, so der Titel der 3SAT-Sendung am Donnerstag vom 20. 03. 2012
http://www.youtube.com/watch?v=410RtBVjY1Y

Ich hoffe aber das sich in Europa auf solche Freihandelsprodukte ein ähnlich parallel verlaufender Effekt wie der NSA-Faktorentwickelt.
Eine Vollbremsung wäre es Edward Snowden politisches Asyl zu gewähren. So viele Vorteile kann dieses Abkommen der EU gar nicht bringen. Die Nachteile überwiegen klar.