Schon vor einem Jahr berichtete netzpolitik.org, dass die niederländische BUMA/STEMRA ankündigte eine Vergütung für eingebette Vidios zu fordern.
Das sollte zumindest für Webseiten gelten die eine kommmerzielle Ausrichtung haben. Dabei will die BUMA/STEMRA anscheinend doppelt kassieren.
Außerdem könnte der Rechtsmeinung von BUMA/STEMRA zu Folge prinzipiell auch von privaten Blogs eine Vergütung für die Einbettung gefordert werden.

Es ist umstritten wie mit dem Inhalt eingebetteter Videos und Bilder auf Drittplattformen umgegangen werden soll.
Ist es rechtlich möglich Facebook, Twitter und Andere dafür zur Kasse zu bitten?
Meist ist es so das Inhalte ohne Einwilligug der Rechteinhaber hochgeladen und verteilt wird. So die Meinung der Verwertungsgesellschaft.

Nun spricht sich auch die AKM, eine österreichische VG, ebenfalls für eine Vergütungspflicht, was das Einbetten von Videos betrifft, aus:

„Konkret heißt es in der Frage 11 des Konsultationsdokuments: “Sollte das Bereitstellen eines Hyperlinks, welcher zu einem urheberrechtlich geschützten Werk oder anderen Inhalt führt, entweder im Allgemeinen oder unter bestimmten Umständen die Erlaubnis des Rechteinhabers erfordern?”

In dem von der Verwertungsgesellschaft an ihre Mitglieder versandten Konsultationsdokument der EU wurden die Antwortmöglichkeiten “Nein” oder “Keine Meinung” von der Rechtsabteilung der AKM entfernt und einzig die Antwortmöglichkeit “Ja” belassen. In einer für die Mitglieder vorformulierten Antwort, die praktischerweise gleich in das Dokument kopiert wurde, wird ein “angemessener Ausgleich” für Musikvideos gefordert, die “in fremde Websites eingebettet” werden.“

Eine entsprechende Anfrage bei der GEMA seitens netzpolitk.org konnte nicht beantwortet werden und wird bis auf weiteres wohl auch unbeantwortet bleiben.

Was wohl mehrere Gründe hat:
1. Die Gema hat die meisten Videos sperren lassen
2. Die Videos die nicht gesperrt wurden, für die wird wohl die GEMA keine Onlinerechte besitzen.
3. Ist es ein Gerücht das sich die GEMA nun schnellstens mit YouTube einigt um abkassieren zu können, falls die VG`s jemals Geld dafür bekommen werden.

Quelle: https://netzpolitik.org/2014/youtube-videos-einbetten-kuenftig-kostenpflichtig/